Die Niederlande begeistern durch eine ausgezeichnete Wohn- und Lebensqualität. Ganz egal, ob Pärchen, Familien, Singles, Studenten oder Senioren – in den Niederlanden fühlt sich wahrlich jedermann wie zu Hause. Wer in den Niederlanden arbeiten und wohnen möchte, muss jedoch einige wichtige Aspekte beachten – vor allem dann, wenn Sie kein niederländischer Staatsbürger bzw. keine niederländische Staatsbürgerin sind.
Was Sie auf jeden Fall benötigen, ist ein offiziell gültiger Reisepass oder Personalausweis. Darüber hinaus müssen Sie explizit nachweisen und angeben können, dass Sie in den Niederlanden eine Krankenversicherung abgeschlossen haben. Eine Arbeits- oder Aufenthaltsgenehmigung brauchen Sie genau genommen nur dann, wenn Sie kein Staatsbürger bzw. keine Staatsbürgerin eines Staates der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraumes oder der Schweiz sind.
Wer in den Niederlanden arbeitet, muss sich natürlich auch nach einer geeigneten Bleibe umsehen. Sie können entweder Ihren Arbeitgeber bitten, Ihnen einige Wohnungen zu moderaten Preisen vorzuschlagen, oder Sie begeben sich selbst auf die Suche. Achten Sie bitte darauf, dass die Mietpreise jeweils davon abhängen, wie groß das Objekt ist und in welcher Lage es sich befindet.
Trotz seiner optimalen Lebens- und Wohnqualität droht Holland eine Immobilienkrise. Davor warnte sogar schon der Internationale Währungsfonds (IWF) und wies darauf hin, dass viele Hausbesitzer in den Niederlanden ihre Immobilien oftmals über deren Wert beleihen. Einschätzungen und Studien zufolge geht man von einer durchschnittlich großen Gefahr aus, dass es zu einem Rücklauf niederländischer Immobilienpreise kommen könnte. An dieser Stelle sei außerdem festgehalten, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) klar und deutlich anmerkte, Änderungen im Steuerrecht vorzunehmen – dies vor allem dahingehend, um das allgemeine Risiko für die Wirtschaft der Niederlande etwas zu mindern.
In den Niederlanden ist es genau genommen so geregelt, dass die Tilgung von Immobilienkrediten von der allgemeinen Steuer abgesetzt werden kann. Dies bedeutet also, dass sich niederländische Hausbesitzer, ausgehend von der höchsten Steuerklasse, die Hälfte der anfallenden Hypothekenzinsen zurückerstatten lassen können – genau in diesem Umstand liegt das Problem begründet. Tatsache ist, dass sich nämlich viele niederländische Hausbesitzer mehr Geld als Kredit aufnehmen, als ihr Objekt im Grunde genommen wert ist. Zieht man im Hinblick auf diese Fakten einen stringenten Vergleich zum österreichischen Staat, so wird deutlich, dass hier keinesfalls von einer möglichen Immobilienkrise zu sprechen ist – ganz im Gegenteil. Wirft man beispielsweise einen Blick auf den virtuellen, österreichischen Immobilienmarkt im Internet, unter anderem auf das neu im österreichischen Immobiliensektor gelaunchte Portal ImmobilienScout24.at, so wird deutlich, dass hierbei eine breit gefächerte Vielfalt an Objekten zum Kauf oder zur Miete präsentiert wird. Der Immobilienmarkt in Österreich boomt wie nie zuvor – und da sei nochmal die Rede von einer Wirtschaftskrise, in der niemand investieren möchte.
Doch auch in den Niederlanden wird es wieder bergauf gehen. Obwohl die Niederlande zum aktuellen Zeitpunkt mit sinkenden Immobilienpreisen zu kämpfen haben, bieten sie ihrer Bevölkerung eine optimale Wohnqualität – und das in wahrlich jeder Hinsicht. Ganz egal, ob im Zentrum der Städte oder eher etwas außerhalb im Grünen: Die Niederlande begeistern vor allem durch ihre großartige Infrastruktur und verkehrstechnischen Anbindungsmöglichkeiten sowie den eindrucksvollen Grüngürtel, der eine bewusste Lebensorientierung ermöglicht.